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Logistik 1. Juni 2025

Implementierung eines digitalen Logistikmanagements zur Effizienzsteigerung und Kostenreduktion

Logistik - Share2Flow Use Case

Ausgangssituation

Ein international tätiges Handelsunternehmen mit mehreren Distributionszentren kämpfte mit ineffizienten Logistikprozessen.
Die Folge: Lieferverzögerungen, hohe Lagerbestände und steigende Kosten entlang der Lieferkette.

Zwischen Einkauf, Lager, Transportdienstleistern und Vertrieb fehlte eine gemeinsame Datengrundlage.
Abläufe wurden dezentral koordiniert – oft über E-Mail und Excel –, was zu Doppelarbeiten, unklaren Verantwortlichkeiten und Engpässen führte.

Eine durchgängige Transparenz über Liefertermine, Transportstatus oder Bestandsbewegungen bestand nicht. Entscheidungen mussten „aus dem Bauch heraus“ getroffen werden – mit entsprechendem Risiko.

Herausforderungen

1. Fragmentierte Prozesse und fehlende Übersicht:
Die Logistikprozesse verliefen über mehrere Systeme und Kommunikationskanäle hinweg. Informationen gingen verloren oder waren veraltet, sobald sie weitergegeben wurden.

2. Mangelnde Transparenz in der Lieferkette:
Es fehlte eine durchgehende Sicht auf Wareneingänge, Lagerbestände, Transportstatus und Kundenlieferungen. Dadurch kam es zu Überbeständen in manchen Lagern und Lieferengpässen in anderen.

3. Hohe operative Kosten:
Ineffiziente Planung und fehlende Abstimmung zwischen den beteiligten Partnern führten zu Leerkilometern, ungenutzten Lagerkapazitäten und erhöhtem Personalaufwand.

4. Fehlende Kennzahlensteuerung:
Wichtige KPIs wie Liefertermintreue, Transportkosten pro Auftrag oder durchschnittliche Durchlaufzeit waren nicht zentral erfasst – Optimierungspotenziale blieben ungenutzt.

Ziele

1

Prozesstransparenz schaffen: Alle logistischen Abläufe von der Bestellung bis zur Auslieferung sollen in einem zentralen System sichtbar werden, um Entscheidungsgrundlagen zu verbessern.

2

Effizienzsteigerung und Kostenreduktion: Durch Visualisierung und Analyse der Abläufe sollen Engpässe und ineffiziente Prozessschritte erkannt und reduziert werden.

3

Bessere Zusammenarbeit zwischen Partnern: Logistikdienstleister, Lieferanten und interne Teams sollen gemeinsam auf dieselben Prozessdaten zugreifen und Aufgaben abgestimmt abwickeln können.

4

Messbare Steuerung durch KPIs: Einheitliche Kennzahlen sollen eine datenbasierte Steuerung der Lieferkette ermöglichen.

Lösung mit Share2Flow

Lösung mit Share2Flow

Zur Digitalisierung und Optimierung seiner Logistikprozesse setzte das Unternehmen auf Share2Flow – eine browserbasierte Plattform zur Prozessvisualisierung und -optimierung.

1. Zentrale Prozesslandkarte im Flow Board
Alle logistischen Kernprozesse – Wareneingang, Kommissionierung, Transportfreigabe, Versand und Retouren – wurden als Flow Boards modelliert.
Die beteiligten Rollen (z. B. Einkauf, Lager, Spediteur, Kunde) wurden in separaten Lanes abgebildet. So entstand ein visuelles Abbild der kompletten Lieferkette.

2. Nutzung der Ebenen für Verbesserung und Problemmanagement

In „Probleme & Schwierigkeiten“ wurden Engpässe dokumentiert (z. B. verspätete Speditionsfreigaben oder fehlerhafte Lieferscheine).

In „Ideen & Verbesserungen“ sammelten Teams Vorschläge zur Prozessbeschleunigung.

Über die „Unterstützungsstufe“ erfolgte die Eskalation bei kritischen Lieferverzögerungen oder Störungen.

3. KPI-Steuerung in Echtzeit
Prozessschritte wurden mit Kennzahlen wie Lieferzeit pro Auftrag, Transportkosten, Wartezeiten im Umschlag oder Liefertermintreue verknüpft.
Share2Flow berechnete automatisch Durchschnitts- und Maximalwerte, was sofort sichtbar machte, wo Lieferketten ins Stocken geraten.

4. Kollaboration mit internen und externen Partnern
Über Rollenrechte konnten auch externe Logistikpartner und Spediteure als „Viewer“ eingebunden werden.
So konnten sie Statusinformationen direkt im Prozess einsehen, ohne Zugriff auf interne Daten zu erhalten – ein entscheidender Schritt zur ganzheitlichen Prozessoptimierung.

5. Dokument- und Informationsfluss integriert
Wichtige Dokumente wie Frachtbriefe, Lieferscheine oder Zollunterlagen wurden im Dokumentflow hinterlegt. Medienbrüche und Suchzeiten entfielen.

6. Export und Integration
Die Daten aus Share2Flow wurden regelmäßig als CSV-Dateien exportiert und im ERP-System weiterverarbeitet, z. B. für Transportkostenanalysen.

Ergebnisse

✅ –22 % kürzere Lieferdurchlaufzeiten durch klare Prozessverantwortlichkeiten und Eskalationsmechanismen.
✅ –17 % geringere Logistikkosten durch verbesserte Routenplanung und schnellere Abstimmung.
✅ +35 % höhere Liefertermintreue dank Echtzeit-Transparenz und KPI-Steuerung.
✅ Effizientere Zusammenarbeit zwischen Spediteuren, Lagern und Einkauf – alle Beteiligten arbeiten im selben digitalen Prozessabbild.
✅ Volle Nachvollziehbarkeit – jede Abweichung ist dokumentiert und kann rückwirkend analysiert werden.

Häufige Fragen

Wie werden Logistikdaten in Share2Flow erfasst und aktualisiert?
Die Erfassung erfolgt direkt im Flow Board durch die beteiligten Rollen (z. B. Einkauf, Lager, Spedition). Daten wie Lieferstatus, Wareneingang oder Transportfreigaben werden manuell oder per Import aus bestehenden Systemen aktualisiert. Durch die rollenbasierte Struktur sieht jeder Beteiligte nur die für ihn relevanten Prozessabschnitte – so bleibt der Überblick auch bei komplexen Lieferketten erhalten.
Welche Kriterien verwendet Share2Flow zur Priorisierung von Optimierungsmaßnahmen in der Lieferkette?
Share2Flow bewertet Prozesse anhand definierter KPIs (z. B. Durchlaufzeit, Kosten pro Lieferung, Anzahl Eskalationen). Schritte mit den größten Abweichungen oder Engpässen werden automatisch farblich hervorgehoben. Teams können daraus direkt Maßnahmen ableiten und priorisieren, wodurch Verbesserungen datenbasiert statt subjektiv erfolgen.
Wie identifiziert und behebt Share2Flow Engpässe und Unsicherheiten in der Lieferkette?
Durch die Kombination aus Prozessvisualisierung und KPI-Auswertung werden Verzögerungen und Rückmeldeschleifen sofort sichtbar. Wenn z. B. ein Freigabeschritt zu lange dauert, wird der KPI-Wert über dem Soll rot markiert und kann in der nächsten Review-Runde gezielt analysiert werden. Mit Kommentaren und Ideen im Board wird die Ursache dokumentiert und eine Lösung entwickelt – ohne Meetings oder E-Mail-Chaos.
Wie werden alle beteiligten Parteien und Dienstleister in den Optimierungsprozess eingebunden?
Share2Flow erlaubt das Hinzufügen externer Partner über rollenbasierte Zugriffsrechte. Lieferanten und Spediteure können Prozesse als Viewer einsehen, Feedback geben oder eigene Schritte ergänzen – ohne zusätzliche Tools oder Lizenzkosten. So entsteht eine echte End-to-End-Transparenz entlang der gesamten Lieferkette.
Wie wird die Implementierung von Share2Flow überwacht und der Erfolg sichergestellt?
Das Unternehmen führte monatliche Review-Meetings ein, bei denen Share2Flow als zentrales Steuerungstool genutzt wurde. KPIs wurden dort gemeinsam analysiert und Maßnahmen direkt im Flow Board dokumentiert. Nach sechs Monaten konnte die Performance der Lieferkette messbar verbessert werden.
Ist Share2Flow für Unternehmen jeder Größe geeignet?
Ja. Dank des modularen Aufbaus kann Share2Flow sowohl in kleinen Teams als auch in internationalen Konzernstrukturen eingesetzt werden. Die Software ist skalierbar – Prozesse können von wenigen Schritten bis hin zu komplexen, globalen Lieferketten abgebildet werden.
Welche Schulungen oder Unterstützungen bietet Share2Flow für neue Benutzer?
Share2Flow stellt Schritt-für-Schritt-Tutorials, Beispiel-Boards und Videoanleitungen bereit. Zusätzlich kann ein interner „Power User“ geschult werden, der als Multiplikator im Unternehmen fungiert. Da keine Installation nötig ist und alles browserbasiert läuft, ist der Einstieg einfach und schnell möglich.

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Leg ein FlowBoard an, definiere eigene Kennzahlen und steuere Abweichungen im Team — so wie in diesem Use Case.

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